Beikosteinführung - Bekommt mein Kind genug Eisen?

Fragst auch du dich, ob dein Kind genug Eisen bekommt?

Das Thema Eisenversorgung verunsichert viele Eltern. Wie viel benötigt mein Baby? Nimmt es davon ausreichend auf?

Eisen spielt eine Schlüsselrolle in vielen unserer Körpersystemen, inklusive dem Immunsystem. Seine bekannteste Funktion ist jedoch die Produktion von Hämoglobin, das den roten Blutkörperchen ermöglicht Sauerstoff zu unseren Organen zu transportieren. So kann ein Eisenmangel letztlich auch für die Gehirnentwicklung negative Auswirkungen haben.

Vor allem beim Beikoststart ist die Angst vor leeren Eisenspeichern groß. Denn während der ersten sechs Monate werden die Eisenspeicher langsam geringer. Diese allmähliche Verminderung ist völlig normal und bedeutet nicht, dass die Werte gefährlich niedrig werden.

Doch von Ärzten wird ja nicht umsonst empfohlen, früh mit der Beikost zu starten und dann am Besten mit dem Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei, bei dem das Fleisch einen guten Eisenlieferanten darstellt, oder?

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt der Tagesbedarf an Eisen bei einem Baby zwischen 4 und 12 Monaten bei 8 mg. In den ersten 4 Monaten bei 0,5 mg.

Dieser rasante Anstieg wird jedoch aktuell geprüft, da die Häufigkeit einer Eisenmangelanämie sehr gering ist, in Deutschland unter 3% (Eussen et al., 2015).

Trotzdem zählt Eisen zu einem der kritischen Nährstoffe, die dein Baby dringend benötigt. Um einem Eisenmangel vorzubeugen, versuche jede Mahlzeit eisenreich zu gestalten. Vorausgesetzt eisenreiche Nahrungsmittel gehören zu dem, was deinem Baby täglich angeboten wird, und es darf frei entscheiden, was und wie viel es isst, ist es sehr unwahrscheinlich, dass es nicht genug Eisen bekommt.

Von unserem Körper wird tierisches Eisen besser verwertet als pflanzliches. Die Aufnahme kann aber durch Vitamin C gesteigert werden, biete deshalb zu eisenreichen (pflanzlichen) Mahlzeiten auch immer Lebensmittel mit hohem Vitamin C- Gehalt an. Calcium dagegen vermindert die Eisenaufnahme deutlich, Kuhmilch gehört zu den wichtigsten Auslösern von Eisenmangel bei Säuglingen und Kleinkindern.

Muttermilch erhöht übrigens die Resorption von Eisen aus der Nahrung, weshalb ein Stillen vor den Mahlzeiten als positiv gilt und keine Milchmahlzeiten "ersetzt" werden sollten. Ganz dem Motto BEIkost, nicht ANSTATTkost.

Sollte dein Kind jedoch Anzeichen eines Eisenmangels aufweisen, u.a. Blässe, Infektanfälligkeit oder auch Appetitlosigkeit - also keinerlei Interesse an Essen haben, ist es sinnvoll beim Arzt über einen Bluttest den Eisenspeicher prüfen zu lassen. Nach Bestätigung verschreibt der Kinderarzt Eisenpräparate, die helfen können einen leeren Eisenspeicher wieder aufzufüllen.

Achtest du bei dir und deinem Kind auf eine eisenreiche Ernährung? Bevorzugst du pflanzliche oder tierische Eisenquellen?



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